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Umgebung

Catania

Catania wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. von griechischen Siedlern aus Naxos gegründet. Im 3. Jahrhundert v. Chr. entwickelte sich die Stadt unter römischer Vorherrschaft zum wichtigsten Handelsstützpunkt des damaligen Siziliens. Der Hafen ermöglichte regen Handel im gesamten Mittelmeerraum. Einen weiteren Aufschwung erfuhr die Stadt durch die Araber, die die fruchtbaren Böden in der Umgebung für den Anbau von Zitrusfrüchten nutzten. Catania wurde damit zu einem der wichtigsten Zentren der Landwirtschaft. Catania wurde laut Ibn al-Athir 884 von den Muslimen zerstört und alles in seiner Nähe vernichtet.
Im Jahr 1669 wurden Teile der Stadt nach einem Vulkanausbruch des Ätna unter Lavaströmen begraben. Ein schweres Erdbeben im Jahr 1693 zerstörte Catania fast vollständig. In den folgenden Jahrzehnten wurde es im barocken Baustil, der noch heute das Stadtbild prägt, wieder aufgebaut. Da viele Gebäude aus Lavagestein bestehen, bezeichnet man die Stadt auch als die Schwarze Tochter des Ätna. Große wirtschaftliche Bedeutung erreichte Catania erst wieder im 19. Jahrhundert, als es Provinzhauptstadt wurde.

Taormina

Die Gründung der Stadt geht auf die Sikuler zurück, die schon vor der griechischen Kolonisation auf den Terrassen des Monte Tauro siedelten. Im 4. Jahrhundert vor Christus wurde die Stadt griechisch. Die heutige Stadt ist eine Neugründung aus dem Mittelalter, nachdem die Araber die antike Stadt zerstört hatten.
Auf Grund der malerischen Landschaft, des milden Klimas und zahlreicher historischer Sehenswürdigkeiten entwickelte sich die Stadt im 19. und 20. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Touristenzentren Siziliens. Besonders bekannt und sehenswert sind das antike Theater mit Blick auf den Ätna und den Golf von Giardini-Naxos und die kleine Insel Isola Bella vor der Küste Taorminas.

Einer der ersten und berühmtesten Touristen Taorminas war im Jahr 1787 Johann Wolfgang von Goethe, der den Ort in Begleitung von Christoph Heinrich Kniep besuchte und ihm einige Seiten in der Italienischen Reise widmete.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann der Tourismus aufzublühen. Der Maler Otto Geleng machte durch seine Landschaftsbilder, die er von Taormina und Umgebung malte, den Ort weit über Sizilien hinaus bekannt. Für Aufmerksamkeit sorgten auch die Aktfotografien sizilianischer Knaben, die der Fotograf Wilhelm von Gloeden hier aufnahm. Geleng und von Gloeden lockten eine lange Reihe weiterer Künstler an wie zum Beispiel Oscar Wilde, D.H. Lawrence, Thomas Mann und Richard Strauss.
Dank des milden Klimas wurde Taormina zu einem beliebten Winteraufenthaltsort europäischer Adliger. Sogar der deutsche Kaiser Wilhelm II. begab sich auf eine Reise nach Taormina. Anlässlich des Besuchs der österreichischen Kaiserin Elisabeth wurde der 1866 eingerichtete Bahnhof erheblich ausgebaut und erhielt das noch heute sehenswerte Hauptgebäude im Jugendstil. Viele Gäste blieben für Wochen, manchmal auch Monate und brachten Geld in den kleinen Ort. Die ersten großen Hotels wurden eröffnet.
Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Taormina zu einem beliebten Erholungsort für namhafte Filmstars wie Greta Garbo, Marlene Dietrich, Cary Grant, Elizabeth Taylor und viele andere. Die Hauptbesucherzeit verschob sich nun vom Winter auf den Sommer. Heute ist die Stadt Ziel für Reisegruppen und Tagestouristen aus aller Welt.

Etna

Der Ätna entstand vor etwa 600.000 Jahren an der Ostküste Siziliens an einer Stelle, wo eine Bucht weit in das Landesinnere hineinreichte und vor ca. einer Million Jahren die ersten unterseeischen vulkanischen Tätigkeiten aufgetreten waren.
Der Name Ätna ist indogermanischen Ursprungs und bedeutet so viel wie „brennend“. (vgl. Sanskrit: Aid-na = die Brennende). Auch das verwandte griechische Wort „aitho“ bedeutet brennen. Es wird jedoch angenommen, dass der Name Ätna nicht erst auf die griechischen Siedler zurückgeht, sondern bereits von früheren indogermanischen Einwohnern geprägt wurde. In der Umgangssprache hat der Ätna auch den Namen „Mongibello“, abgeleitet aus lat. „mons“ (italienisch „monte“) und arabisch „djebel“, was beides einfach „Berg“ bedeutet. Der Ätna hat vier Gipfelkrater: den Hauptkrater, den direkt daneben liegenden Krater „Bocca Nuova“ (neuer Schlund) von 1968 sowie den Nordostkrater von 1911 und den Südostkrater von 1979, die etwas abseits des Hauptkraters liegen. Der Ausstoß von Lava bei einem Ausbruch erfolgt aber meistens nicht über die Gipfelkrater, sondern an den Flanken des Bergkegels. Im Laufe der Jahrtausende haben sich dadurch mittlerweile etwa 400 Nebenkrater gebildet wie zum Beispiel 1892 die Silvestri-Berge.
Die aktuelle Höhe des Ätna kann nicht exakt angegeben werden, da sie sich durch Schlackenkegel und zerstörerische Ausbrüche oft ändert. Der Gebirgsstock des Ätna nimmt eine Fläche von rund 1250 km² ein und hat einen Umfang von etwa 250 km.